Original und Kopie..

In den vergangenen 10 Jahren viele Events erfunden, die heute noch teilweise unter anderem Namen kopiert worden sind: Railscamp, StartupWeekend, Twittnite u.a. .. Die Kopien sind heute meistens kostenpflichtig und kommerziell. Die Originale habe ich oft kostenlos für die Gäste und Teilnehmer – und sponsorengestützt als Nerd-Events. So ändern sich die Zeiten.

Die Kopie ist die höchste Form der Anerkennung.

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Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

Austellung mit Instagram-Bildern und Twittnite für Freunde in Hamburg.

Ich hoffe, dass ich dieses Jahr erstmals eine Ausstellung mit meinen Instagram-Bildern machen kann. Auch schön wäre es, die Vernissage mit einer Original Twittnite zu kombinieren.

Passenden Ort (Draussen und drinnen) habe ich mir schon ausgekuckt. Wir müssen nur noch einen passenden freien Zeitslot finden. Rahmen und Präsentationstechnik für die Bilder habe ich mir auch schon überlegt.

Etwa 40 meiner Bilder habe ich mir schon ausgekuckt. Mit Glück gäbe es auch Live-Musik: Funk und R&B einer hamburger Sängerin.

Mir würde es große Freude machen, wenn alle kommen könnten.. Zeitraum möglicherweise im Frühsommer/Sommer.

Grundsätzlich Interesse teilzunehmen (》 Bitte Kommentare)? Oder zu sponsern (》Bitte Facebook-PM)?!

Was wir von DLD, Next und Twittnite auch lernen können.

Sei sozial. Sei offen und freundlich. Sei ein guter Gastgeber.

Verbinde und vernetze deine Kunden untereinander und erweitere dieses Netzwerk um deine Mitarbeiter und Partner. Keine Angst, Sei Teil der Kultur deiner Branche. Offenheit und Lässigkeit schaffen Vertrauen und zahlen langfristig sich aus.

Schaffe eine entspannte und kommunikative Atmosphäre wie in einer Lounge oder in einem Club. Langweile sie nicht mit Geschäftsthemen, sei inspirativ und innovativ. Dieses sind keine Verkaufsveranstaltungen. Es sind eher PR Events. Gute Netzwerktreffen gliedern das Geschäftsjahr und die Branche in einem bestimmten festen Rhythmus.

Dosiere diese Events vorsichtig. Nicht zu oft. Nicht zu groß. Nicht zu klein. Angemessen für die jeweilige  Marktgröße. Wähle deine Gäste klug sus. Wiederhole dich nicht. Gib deinen Gästen die Verschaufpause und die Gelegenkeit sich auf das nächste Event zu freuen und gerne wieder zu kommen.

Gute Bespiele sind die jährliche Next von sinnerschrader in Hamburg/Berlin, die ebenfalls einmal im Jahr stattfindende DLD von Burda in München – und in aller meine eigenen Bescheidenheit meine ehemals eigenen unkoventellen, lokalen Twittnites und Startup Weekends jeweils in Hamburg. Von allen diesen Netzwerktreffen spricht die Branche heute noch.

Früher, ganz früher, haben alle ihre Netzwerke und Geschäftsverbindungen geheim gehalten.

Offenes Netzwerken bringt Karma-Punkte und fördert das Geschäft. Viel Erfolg!

Teil der Micro-Serie Enrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

Das Web ist kein Salon. Und keine Kneipe.

Processed with VSCOcam with c1 preset

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Was ich im realen Leben und bei Facebook & Co vermisse.

Heiterkeit, Leichtigkeit, Intelligenz, Vielfalt und Liebe in den Gesprächen.

Eine positive und amüsante Konversation ist für mich ein Flirt von Geist und Esprit nicht nur mit sprachlichen Mitteln in angenehmer und anregender Umgebung. Eine gute Konversation ist demnach auch im gewissen Sinn erotisch. Dieser Flirt kann mit einem Blickkontakt, durch Smalltalk, durch einen vieldeutigen Blick oder durch eine Handlung begonnen werden. Der Flirt lebt vom Aufbau, dem Spiel mit Spannung und auch inspirierenden Gedankenblitz. Oder auch durch einen überraschenden Perspektivwechsel im Gespräch.

Das ist heute größtenteils verloren gegangen. Zwischen zwei Menschen, aber auch und insbesondere in größeren Gesellschaften und Online-Plattformen. Florett und offenes Visier statt Schwert und Morgenstern wäre mir lieber.

Vieles ist heute aber zu Marketinggetöse von Lautsprechern oder auch Selbstgerechten und Selbstdarstellern verkommen. Ein echtes Gespräch kommt häufig nicht zustande. Dafür sind die sozialen Medien auch zu schnell, zu überfrachtet, zu voll, zu laut. Zu viel Hintergrundrauschen und Ablenkung. Es fehlt die Ruhe und die Konzentration für ein gutes Gespräch. Das Web ist kein Salon. Eher eine Bahnhofshalle. Manchmal auch eine Bahnhofsmission.

Man kann das Verlorene wieder erlernen. Es ist eine Frage der Herzensbildung. Und der Gemeinschaft der Gefühle und der Haltung Ähnlichgesinnter mit Überraschungsgasten. Frischen Ideen, die en pasant vorbei kommen. Ein virtueller und realer moderner Salon. Ein imaginänerer Club. So wie Twittnite in Hamburg vielleicht einer mal war.

Die sozialen Medien spiegeln die reale Welt wider in meinen Augen. Und auf Dauer auch umgekehrt. Ich habe keine Erwartungen an die sozialen Medien, die ich nicht auch gleichermaßen an die reale Welt haben würde. Ich würde mir wünschen, dass die Online-Konversationen sich Gesprächen unter Freunden angleichen. Befürchte aber eher das Gegenteil. Überspitzt gesagt, viele gleichen ihr Verhalten dem Web an.

Es wäre schön, den Salongedanken in der realen Welt wieder zu beleben. Wieder zurückzukehren in die Welt der Salons in modernem Gewand. Das Leben ist nicht digital. Das Leben ist ein brennender Dornbusch. Hatte ich das schon erwähnt?

Inspiriert durch die Lektüre von Die Kunst der Konversation von Chantal Thomas und die Diskussion in Facebook. Der Klappentext zum Buch:

Die Geschichte der Konversation wird anhand dreier französischer Berühmtheiten und ihrer Salons erzählt: dem Blauen Zimmer der Madame de Rambouillet im 17. Jahrhundert, den Zusammenkünften bei Madame du Deffand im 18. Jahrhundert und im Schloss der Madame de Staël im 19. Jahrhundert. Konversation ist weit mehr als ein intellektuelles Geplänkel in angenehmer Umgebung, das Austauschen mehr oder weniger literarisch geformter Artigkeiten. Jene drei herausragenden Frauen bemühten sich, jede zu ihrer Zeit, um diese Spielform des Gesprächs, weil sie darin ein emanzipatorisches Moment sahen für sich selbst, die sich vorgesehenen Rollenmodellen verweigerten, aber auch für die Gesellschaft insgesamt. Unabhängig davon, ob sie sich in eine Feenwelt flüchteten, auf das distanzierende Moment des Humors setzten oder an die Literatur als Waffe glaubten: Sie schufen sich mit der Konversation nicht nur selbst Freiräume, sondern hofften darauf, den Umgang ihrer Mitmenschen positiv zu verändern. Und in diesem Glauben an die  gesellschaftsverändernde Kraft der Sprache sind sie erstaunlich modern.

[Links im letzten Zitat auf Wikipedia von mir.]

Twittnite: Wachwechsel

twittnite-logoIch freue mich sehr, dass @svenwiesner Twittnite von mir übernimmt und weiterführt. Viel Erfolg! Party on! Rock the house, Sven!

Sven Wiesner bin ich zum ersten Mal auf dem Startup Weekend im September 2007 in Hamburg begegnet. Er war derjenige, der das Logo und die Screens des Projekts gemacht hatte. Seitdem haben wir uns so auf allen namhaften Events im Norden getroffen und viele viele Gespräche auch zwischendurch geführt. Sven war Stammgast bei fast allen der sechs Twittwochs und Twittnites in Hamburg. Sven lebt Social Networking auf eine sehr angenehme Art. Was gibt es noch zu ihm zu sagen? Lesen wir seine Twitter Bio: „Social Media Berater, Karrenfetischist, Twitter-Junkie aus Hamburg St. Pauli. Hey-ho, let’s go!“ – Na, das sagt doch alles und viel mehr! Er ist ein hervorragender Nachfolger und ein perfekter Gastgeber.

Twittnite bleibt natürlich unkommerziell für die Teilnehmer. Es bleibt alles gleich, nur anders! Ich komme nächstes Mal gerne als Gast!

Wann, wo und wie es weitergeht erfahrt ihr ab jetzt alles bei ihm. Go, Sven!

PS: Warum ich aufhöre, habe ich schon an anderer Stelle erläutert…

Papertweets

Papertweets are The Next Big Thing (#TNBT): Unlimited Rich Media Content (#URMC), Unlimited Language Support (#ULS), Perfect Handwriting Recognition (#PHWR), never #fails, never runs out of power (unless you run out of beer, wine or other toxics), ever creative, haptic, invented by the way by @look_now (Foto!) and the Twittnite crowd last nite. Great! I love it! Here is another one. Hilarious! If not to say, Gapingvoidesque. With a touch of PostSecret and Steampunk Twitter.

Twittnite: Das war’s.

twittnite-logoMit einem rauschenden Fest ist die letzte originale Twittnite gestern nacht in Hamburg zu Ende gegangen. Rund 220 Gäste, Microblogger und Blogger, Web 2.0 und Social Media Experten, Nachteulen, Medienmenschen und Multiplikatoren, Unternehmer, Startups, Kreative, Entscheider aus der Unternehmenskommunikation, die Twitter professionell oder semi-professionell nutzen und viele viele Nerds, Geeks, Hacker, Digital Natives. Bekannte und neue Gesichter. Eine sehr gemischte, virale und kommunikative Runde von kreativen Frauen und Männern aus Hamburg, aber auch extra angereist aus Köln und Berlin. So ziemlich alle mit Rang und Namen in der neuen digitalen Welt aus der Hansestadt waren da. Ich habe mich sehr gefreut darüber, dass wir alle zusammen in einer sehr schönen Nacht gemeinsam gefeiert haben. Viele viele hundert Tweets und ungezählte Fotos wurden gemacht. Stellvertretend hier die Fotogalerie des Abends von @jwp4web. Oder auch hier. Die ersten Blogartikel sind auch schon erschienen im Morgengrauen.

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die grosszügige Unterstützung unserer Sponsoren. Ganz grossen Dank deswegen an: @bartelsdruckt, @avocadostore, @steerer_com, @drp_pr, @frank_oe, @iphh_net, @tameco, @spot_media, @villaneuroni und @akra_ft!

Mein besonderer Dank geht auch an die Doorladies @AngieDor und @beAngie! Und natürlich an @crieger, der ein grosser Support in der Vorbereitung und Durchführung der Twittnite war und wacker an dem Abend die Twittshirts verkauft hat. Philipp Berg und sein tapferes Team vom estancia im wunderschönen historischen Afrikahaus kämpften sich durch das bunte Gewühl im Gastraum und im malerischen Innenhof und versorgten uns sehr nett und aufmerksam mit den richtigen Getränken und leckerem Fingerfood. Grosse Klasse! Superteam!

Eine ganz besondere Überraschung hatte die Twittnite Crowd am Ende doch noch für mich. Als Abschiedsgeschenk für die letzte originale Twittnite einen Fächer mit handgeschrieben rührenden Papiertweets (Danke @look_now!! Foto!) und ein tolles Buch mit CDs und Album Covers mit meinen Idolen John Coltrane, Charly Parker, Billie Holiday und vielen mehr (Danke @iMo!) ! Ich weiss nicht, womit ich das verdient habe, Leute… Ihr seid alle verrückt! Grazie Pistazie! wie es in einem der Papiertweets steht. Das Geschenkpapier mit allen Unterschriften werde ich einrahmen! Die Papiertweets bekommen im Twittnite Memorial Shrine einen Ehrenplatz!

Danke, dass ihr alle da wart. Danke für sechs grossartige Veranstaltungen. Danke für eure Unterstützung und euer Vertrauen!

TwittShirts…

Ach, so schlecht sind meine ersten Entwürfe gar nicht geworden, finde ich. Es wird auf der letzten Original Twittnite Hamburg T-Shirts geben! Wahrscheinlich zwei Motive. Ich arbeite daran, sie rechtzeitig fertig zu produzieren.

Für eines der Motive ist es unerlässlich euren Twitteraccount in das Kommentarfeld im Xing Event zu schreiben! Nur der erstgenannte Twitteraccount kann genommen werden. Bitte tragt ihn bis Sonntagnacht 24:00 ein. Ab Montag geht es in Produktion. Nur Twitteraccounts, die bis dahin angegeben sind, können berücksichtigt werden! Es werden Qualitätsshirts in Frauen- (tight fit) und Männer-Grössen (loose fit) geben. Beide Motive sind begrenzt, einmalig, limitiert und werden nicht nachgedruckt. Sie können direkt in der Twittnite erworben werden solange der Vorrat reicht. Einen Versand oder Reservierungen wird es nicht geben.

Ich hoffe, dass für alle zum Abschluss und zur letzten Original #Twittnite #Hamburg beide #Twittshirts eine schöne Erinnerung sind! So, und jetzt schnell den Twitteraccount ins Kommentarfeld eintragen!

Update: Eine kleine spontan gestellte Frage heute in Twitter hat ergeben, dass der rechte Entwurf fast alle Stimmen auf sich vereint hat. Der linke Entwurf fand so gut wie keine Begeisterung. Deshalb: Es wird nur das Twittshirt mit den Twitternamen produziert. Der linke fällt unter den Tisch.

Update2: So sieht jetzt das endgültige Motiv aus. Christian hat auch schon etwas dazu geschrieben! Wenn die fertig sind machen wir noch ein Foto…

#Twittnite #Hamburg: Dies & das …und zum Schluss!

twittnite-logoDies wird meine letzte (herkömmliche) Twittnite sein.

Nach drei Twittnites (und drei Twittwochs davor) höre ich damit auf. Alle sechs Events waren super erfolgreich und sehr gut besucht. Weit über 1.000 waren insgesamt da, haben sich gut unterhalten, vernetzt und gut beköstigt. Alte Hasen wie auch viele Newbies aus Web, Startups, Grossunternehmen, Tekkies, Berater, PR, Marketing und Sales. DANKE!!!

Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass sich das Format nicht weiter entwickelt. Zeit für etwas Neues. Ich bastele gerade daran herum. Vielleicht splitte ich Twittnite in einige besondere Formate auf. Schaunmermal. Ob oder was dabei herauskommt. Der zweite Grund ist, ich möchte etwas mehr Privatleben haben. Und mich selber auch weiter entwickeln.

Auf der Twittnite Hamburg plane ich diesmal ein Podiumsgespräch mit dem grossartigen Schöpfer von rivva.de (Twitter, Blog) und „Interplanetary Explorer Extraordinaire“, Frank Westphal,  zum Thema „News 2.0“ – Danke , Frank! Wir fangen damit spätestens um 20:00 an und hören rechtzeitig um 20:45 pünktlich zur möglichen Fussballübertragung auf. Wenn der HSV ins Finale des Europokal-Endspiels schafft, gibt es eine stumme Liveübertragung in einer Ecke auf der Twittnite für die unerschütterlichen Fussball-Fans! Die anderen sollte es nicht stören: Wir haben auch einen tollen Innenhof…

Dank an dieser Stelle noch einmal an unsere grosszügigen Sponsoren der kommenden Twittnite im handlichen Tweet-Format (auch für #FF gut geeignet!):

#Twittnite #Sponsoren @bartelsdruckt @avocadostore @steerer_com @drp_pr @frank_oe @iphh_net @tameco @spot_media @villaneuroni @akra_ft