deutsche-startups.de – Meine Wahl zum Start-up des Jahres 2009

Auch dieses Jahr freue ich mich, auf Einladung von Alexander Huesing in der Jury zum Start-up des Jahres 2009 zu sein. Ins Rennen gehen zwölf frische Unternehmen, ausgewählt von deutsche-startups.de. Ich habe mich spontan für eines entschieden. Aus meiner Begründung heute:

Mein Favorit ist Stepmap (www.stepmap.de) – der interaktive Landkartendienst im Web. Er ist genial einfach, schnell und nützlich. Ich mag Karten. Damit lassen sich anschaulich Informationen darstellen, die einen geografischen Bezug haben. Für Stepmap würde ich mir wünschen, dass es in Zukunft auch besondere Karten und Symbole zu geopolitischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und weiteren Spezialthemen bietet. Stepmap liesse sich also von seinen Möglichkeiten grundsätzlich gut skalieren. Vorbei die Zeiten, wo man Clip-arts in Archiven durchsuchen und mit Copy-paste mühselig seine Karten basteln musste. Feine Sache das.

Wer sich für Karten interessiert, dem sei auch der Dauerbrenner die Sendung „Mit offenen Karten“ bei arte von und mit Jean-Christophe Victor empfohlen. Einer meiner Lieblingssendungen im deutschen Fernsehen. In fünf Minuten kurz und knackig ein geopolitisches Thema erklärt. Schön ist übrigens auch die Webseite Strange Maps zum Entdecken, Erstaunen und Erfreuen.

Mir fallen neben Stepmap aber auch zwei weitere Wettbewerbsbeiträge postiv auf: Linguee.de, die Übersetzungssuchmaschine und Miki, Magazingestaltung im Web.

Drücke allen zwölf Kombattanten die Daumen. Bin gespannt, wer später auf dem Siegertreppchen steht.

Was waren 2009 die besten und schlechtesten Social Media Kampagnen in Deutschland?

Vorschläge? Wen würdet ihr nominieren? Und weshalb? Wer hat Social Media via Facebook, Twitter, YouTube, Blogs & Co am besten und wirkungsvollsten eingesetzt? Oder war einfach genial originell? Wer hat es dagegen versaubeutelt und seine Marke in die Grütze geritten? Bitte mit kurzer Begründung als Kommentar. Wenn genügend Social Media Kampagnen aus Deutschland vorgeschlagen sind, mache ich eine Abstimmung per Umfrage darüber, wer den „Goldenen Virus“ gewinnt oder eine „Rostige Nervensäge“ verdient. Es werden nur deutsche Kampagnen gewertet. Auf geht’s…

Nachtrag: Einige haben sich nicht ganz zu unrecht an dem Begriff „Kampagne“ gestört. In Ordnung. Nennen wir es „wirkungsvolle Strategie“. Oder einfach „Social-Media-Dings“. Das Wort „Virus“ ist dagegen eine Anspielung auf den Begriff „virales“ Marketing. Deshalb würde ich es gerne behalten.

Wettbewerb: Webfuture Award in Hamburg

Nach der erfolgreichen Premiere des E-Commerce-Wettbewerbs im vergangenen Jahr ruft Hamburg@work, das größte Branchennetzwerk für die Medien-, IT- und Telekommunikationsbranche, auch in diesem Jahr erneut zum Webfuture Award auf. Gesucht werden innovative Projektvorschläge und Konzepte aus den Bereichen E-Commerce, Web 2.0 und Social Communities. Auch in diesem Jahr erhalten die Gewinner Geldpreise im Gesamtwert von 25.000 Euro, Sachpreise und Sponsorleistungen der Initiative Hamburg@work und ihrer Mitgliedsunternehmen sowie eine anschließende Betreuung durch ausgewählte Vertreter großer Hamburger E-Commerce- und Online-Unternehmen.

Am Wettbewerb teilnehmen können in Hamburg und der Metropolregion Hamburg ansässige Gründer sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Anmeldeschluss ist der 30. September 2008. Die Teilnahme ist kostenfrei und pro Einsender auf ein Konzept beschränkt.

Hamburg@work ist die Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation. Sie wird getragen von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Hamburger Unternehmen, die sich im Hamburg@work e.V. zusammengeschlossen haben.