Vom Rechtspopulismus zum Rechtsradikalismus?

Udo Voigt, NPD-Vorsitzender, in einer Pressemitteilung vom 8. Januar 2008 über Roland Koch laut tagesschau.de:

Wenn etablierte Politiker NPD-Argumente übernehmen, dann wird das auch dazu führen, dass immer mehr Bürger Vertrauen in die Politik der NPD gewinnen und folglich auch NPD wählen. Sollte Herr Koch auch nach den Wahlen zu seinen Äußerungen stehen, dann wird die hessische CDU ein möglicher Koalitionspartner für die NPD. Herr Koch, bleiben Sie hart und fair. Setzen Sie Ihre Forderungen auch endlich um. Mit der Unterstützung der NPD können Sie in diesem Fall rechnen!

Koch hat dem bisher nicht widersprochen. Frau Merkel und ihre berliner CDU-Führung auch nicht.

11 Kommentare zu „Vom Rechtspopulismus zum Rechtsradikalismus?

  1. Wer sagte: „Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eines: raus, und zwar schnell.“

  2. Der gleiche Herr, der Herrn Putin einen lupenreinen Demokraten nennt (Quelle FAZ: http://tinyurl.com/2yn7jf). Womit ich nur sagen will, man kann diese ausländerfeindlichen Reflexe gar nicht parteipolitische verorten, haben offensichtlich alle schon mal in Wahlkampfzeiten bedient. Wer erinnert sich nicht gerne an die auch in dem Artikel der FAZ angesprochenen „Fremdarbeiter“ des Herrn L.

  3. Henning, ich erwarte schlichtweg, dass Kochs Boss, Frau Merkel, ihn in die Eier tritt deswegen. Das ist das mindeste, was ich erwarte.

    Ich durfte zum erstenmal erst mit 32 wählen. Nach meiner Einbürgerung. ich habe keine Wahl ausgelassen. Für mich ist Wählen nicht selbstverständlich. Es ist aber die freie entscheidung jedes eijnzelnen Bürgers, dass ich respektiere, aber nicht gut finde. Geh in Hamburg wählen und wähle das richtige für dich :-)

  4. Ich durfte das erste mal 2004 wählen, seitdem nicht mehr.

    Eigentlich ironisch; die NPD macht darauf aufmerksam, dass die CDU immer weiter nach rechts rückt bzw. dies öffentlich zur Schau stellt. Die Tatsache, dass niemand aus der CDU dagegen etwas unternimmt oder dem Kollegen Koch widerspricht lässt ja sehr tief blicken. Wie wäre es mit einem CDU-Verbot? Verfassungsfeinde sollte es ja mittlerweile genug geben. ;-)

  5. Auch wenn ich Dir in diesem konkreten Punkt natürlich vollständig zustimme, merke ich an, dass niemand vor Applaus aus der falschen Ecke gefeiht ist. Schließt man von Geklatsche Weniger auf den Redner, läuft man Gefahr, den Klatschern eine Definitionsmacht zu schenken, für die sie nicht mehr tun mußten als ein bischen klatschen.
    Insbesondere die Braunen wissen darum und versuchen es genau deshalb immer wieder auf diesem Weg.

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